Unsere Vision

„Willst Du immer weiter schweifen? Sieh das Gute liegt so nah.“
(Zitat Goethe)

Wir sind davon überzeugt, dass sich unser Einkaufsverhalten grundlegend ändern muss und möchten einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Wie der Name schon sagt, ist es das Ziel eines Unverpacktladens, Verpackungsmüll zu vermeiden. Das heißt Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gewürze, Backwaren, Süßes werden in großen Behältern, den sogenannten Bins aufbewahrt. 
Wer dann zum Einkaufen kommt, hat sein eigenes Gefäß (z.B. eine Dose oder Glas) dabei und füllt sich darin jene Menge, die er wirklich braucht, ab. Durch die genaue Portionierung wird sowohl dem Wegwerfen von Lebensmittel entgegengewirkt als auch Verpackung eingespart. Das schont Euren Geldbeutel, aber vor allem unsere Umwelt. 
Auch Drogerieartikel wie Seifen, Zahnpasta oder Deocremes, Reinigungsmittel und anderes Zubehör, das man für Haus und Hof benötigt, werden wir in unser Sortiment aufnehmen. Ihr werdet erstaunt darüber sein, wie viel man tatsächlich verpackungs- und v.a. plastikfrei kaufen kann! Lasst Euch überraschen:)! 
Natürlich legen wir bei der Auswahl unserer Produkte großen Wert auf Nachhaltigkeit, Regionalität und ökologische Landwirtschaft. Wir möchten bei unserem Wareneinkauf Menschen unterstützen, die noch mit Handarbeit und viel Liebe ihr Produkt herstellen; Familienbetriebe, deren Firmenphilosophie geprägt ist durch Leitgedanken wie gesunde Ernährung, Schutz des Ökosystems und Fairen Handel. 

Wenn Euch umweltbewusstes und solidarisches Einkaufen wichtig ist oder Ihr Euch einfach nur inspirieren lassen wollt, dann kommt in unseren Laden Ich BIN’s - regional & unverpackt :). 

Warum sind wir gegen Plastik?

Laut Umweltbundesamt werden 60% unseres Plastikmülls verbrannt. Nur 40% des Plastikmülls werden recycelt, wobei privater Kunststoffmüll eine noch niedrigere Recyclingquote hat! Vor allem Verpackungen aus Folie, die oft aus mehreren Schichten bestehen, können nicht recycelt werden und werden verbrannt. Die Filter der Verbrennungsanlagen haben eine extrem hohe toxische Belastung und müssen ähnlich wie Atommüll in Salzlake endgelagert werden. 


Ein anderer Teil unseres Plastikmülls wird in andere Länder verschifft, in denen weniger strenge Vorschriften gelten.

Fische nehmen mit ihrer Nahrung Plastikpartikel aus dem Meer auf. So gelangt das Plastik auch in unseren Körper. Einige Fischarten sind bereits ausgestorben, da sie aufgrund des Plastiks im Körper unfruchtbar wurden.

Jährlich sterben eine Million Seevögel aufgrund von Plastik im Meer. (NABU)
Etliche andere Meerestierarten leiden ebenfalls unter dem Plastikmüll oder sterben qualvoll daran.

Auch beim Menschen beeinflusst Plastik den Hormonhaushalt. Dies wird als Ursache für einige Krankheiten vermutet.

Kläranlagen können Mikroplastik nicht herausfiltern. Es wird vermutet, dass bereits 72% der Wasserreserven in Deutschland mit Mikroplastik belastet sind.

2017 wurden 335 Millionen Tonnen Plastik weltweit produziert.

Dies alles sind für uns Gründe genug, Plastik aus unserem Leben zu verbannen.